Home  .  Impressum  .  Sitemap
 
 
   

Elberfelder Übersetzung der Heiligen Schrift

Bibel online
Die Bibel online lesen

Zeitschrift: DNS

Die Neue Schöpfung
Die Neue Schöpfung

Gebetsanliegen

Gebete
Gebete

 

Abendmahl / Gedächtnismahl

Was ist die Bedeutung des Abendmahls?
Die Bibel sagt in Matthäus 26, 26-28: „Während sie aber aßen, nahm Jesus Brot, segnete, brach und gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, eßt, dies ist mein Leib! Und er nahm einen Kelch und dankte und gab ihnen den und sprach: Trinkt alle daraus! Denn dies ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“

Das Abendmahl erinnert uns daran, dass Christus für uns gestorben ist. Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Dies tut zu meinem Gedächtnis!“ (Lukas 22,19). Und der Apostel Paulus schreibt in 1.Korinther 11,26: „Denn sooft ihr dieses Brot eßt und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“

Wie oft gefeiert?
Als Jesus mit seinen Jüngern sein letztes Passah feierte, setzte er danach das Gedächtnismahl ein. Das Passah zur Erinnerung an die im Jahre 1506 v. Chr. von Jahwe bewirkte Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Knechtschaft wurde jährlich, am Gedenktag, das heißt am 14. Nisan, gefeiert. Da das Gedächtnismahl ebenfalls eine Gedenkfeier ist, müsste es eigentlich nur am 14. Nisan abgehalten werden; doch was sagt die Schrift selbst dazu?

Der Apostel Paulus, zitierte Jesus indem er sagte: „Ebenso nahm er den Kelch nach dem Mahl und sagte: "Dieser Kelch ist der neue Bund, der durch mein Blut begründet wird. Sooft ihr daraus trinkt, tut es zu meinem Gedächtnis!" Denn sooft ihr dieses Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt.“ (1. Korinther 11, 25. 26)

Die Worte, dass man es immer wieder zur Erinnerung tun sollte, und dass man, sooft man den Wein, das symbolisierte Blut, trinkt, sowie das Brot, das symbolisierte Fleisch, isst, so sollte dies immer wieder getan werden zum Gedächtnis daran das Christus für die Menschen gestorben ist – bis zu seiner Rückkehr am Gerichtstag Gottes (Johannes 14, 3. 4; 2. Korinther 5, 1-3. 6-9).

Diese Worte machen deutlich, dass bei jedem Trunk aus einem Becher man daran erinnert werden sollte, was Jesus für einen getan hat. Christus wollte damit deutlich zeigen, dass man sich bei jeder Einnahme dessen bewusst werden sollte, nicht nur einmal im Jahr, während man die anderen Tage sich diese Dinge nicht in den Sinn ruft.

Auch wenn es kein deutliches Gesetz gibt, wie oft Christen das Gedächtnismahl abhalten sollten, so können wir davon ausgehen, dass es nicht falsch ist, sich dessen oft bewusst zu sein, täglich im Leben, Tag für Tag. So heißt es an einer weiteren Stelle aus Korinther: „ Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut – tut alles zur Ehre Gottes.“ (1. Korinther 10, 31).

Diese Verherrlichung bzw. Erinnerung was durch Jesus möglich geworden ist, sollte täglich in unseren Gedanken, Worten und Handlungen stattfinden, so wie man ebenfalls täglich essen und trinken muss um sich am Leben zu erhalten.

Da die Bibel keine Anweisung gibt, oder ein festes Gebot bzgl. der Dauer oder genauen Zeit des Abendmahls, zeigt dies deutlich, dass das Gedächtnismahl keine Feier werden sollte, die man nur einmal im Jahr gefeiert wird, sondern eine Symbolik, dass man bei der buchstäblichen Einnahme sich daran erinnern sollte, dass die geistliche Speise, das geistliche Leben, in Verbindung mit Jesu Tod steht.

Darum gibt es auch so viele Unterschiede in den einzelnen Gemeinden! Viele halten das Erinnerungsmahl nur alle 3 Monate (also vierteljährlich); andere feiern es jeden 1. Sonntag im Monat; wiederum andere erinnern sich jeden Sonntag daran und begehen dieses Mahl auch dann, wenn der Jahrestag heranrückt, gesondert, genau am 14. Nisan nach Sonnenuntergang (siehe Wikipedia, unter: Quartodezimaner).

Wer darf von den Symbolen nehmen?
Sollten jedoch nur die Apostel von den Symbolen nehmen? Nein. In den Gleichnissen sprach Christus von zwei Gruppen, die als Schafherde dem Herrn nachfolgen würden. „Ich bin der gute Hirt; ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich – so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne. Und ich setze mein Leben für die Schafe ein. Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht aus diesem Pferch sind. Auch sie muss ich herführen. Sie werden auf meine Stimme hören, und alle werden eine einzige Herde unter einem Hirten sein“ (Johannes 10, 14-16). „Hab also keine Angst, du kleine Herde! Euer Vater hat Freude daran, euch sein Reich anzuvertrauen“ (Lukas 12, 32).

Die „kleine Herde“, die das neue Israel bildet, das Jerusalem im Himmel, war das auserwählte Volk Gottes, das bereits Gott kannte und ihn als allmächtigen Schöpfer und Vater verehrte. Diese waren die Erstlinge, die erkauft worden sind von der Erde. So heißt es in der Offenbarung: „Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel“ (Offenbarung 14, 4. 5).

Dadurch, dass einige aus dem auserwählten Volk Israel, die als Erstlinge auserwählt, Teil des neuen Bundes wurden, dass sich auf Christi Sühneopfer allein stützt, und nicht mehr auf das Blut von Tieren (Hebräer 9, 11-28), wurden sie von Jesus als „kleine Herde“ bezeichnet.

Auch wenn das Volk bereits aus Millionen Juden bestand, so gehörten doch nur einige wenige dazu, die Jesus als ihren König, Messias anerkannten, und durch Einnehmen der Symbole zeigten, dass sie Teil des neuen Bundes sein wollten – und sich als Christen bekannten.

Wenn es „Erstlinge“ gibt, die als eine „kleine Herde“ bezeichnet wird, ist es klar, dass es eine größere Herde geben muss, die eine zweite Gruppe bildet.

Diese Gruppe symbolisiert alle Nachfolger Jesu, die nie Teil des alten Bundes, also niemals Juden und Anbeter Jahwes waren. Diese Gruppe sind die Menschen aus den Heidennationen, die zuvor anderen Göttern gedient haben, als auch Atheisten, die bekenntnislos waren. All jene, die im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft worden sind, diese wurden durch ihre Hingabe mit in den Bund aufgenommen, so dass sie ewiges Leben erben werden, wenn sie an den Herrn Jesus glauben und die Macht des Blutes und damit Loskaufs von Sünden anerkennen.

Während Christus als Hirte führend vorangeht, gibt es also zwei Gruppen von Schafpferchen, die aber zusammen eine gemeinsame Herde bilden – die Judenchristen (heute messianische Juden) und die Christen aus den Heidennationen. Trotz unterschiedlicher Voraussetzung zeigen sie, dass nach dem Bekennen zum Herrn Jesus keine Unterschiede mehr bestehen. Der neue Bund und das Opfer Jesus soll nämlich der gesamten Welt zugutekommen, allen die bereit sind, der Stimme Jesus zu folgen: „Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat. Gott hat seinen Sohn ja nicht in die Welt geschickt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten“ (Johannes 3,16. 17).

 

Bibelverse für heute




LEBENSFRAGE: Wie sieht es mit der Kommunikation mit unserem Schöpfer aus?

Kontakt
Kommunikation mit Gott

Biblischer Hörfunk

BBN online
BBN live